Lexikon
Begriffe aus Prozessautomatisierung und Automatisierung – kurz, ohne Marketing, mit dem, was für eine Entscheidung im Unternehmen zählt.
Abnahme eines automatisierten Ablaufs: wann er als übergeben giltDer Tag der Übergabe entscheidet über Rechnung, Risiko und Fristen. In einem Automatisierungsprojekt wird er über einen Schattenlauf auf echten Belegen vorbereitet, nicht über eine Vorführung.Datenmigration: der Umzug der Daten beim SoftwarewechselBeim Wechsel der Software ist die Frage nicht, ob die Bestände mitkommen, sondern welche — und wer im Betrieb bestätigt, dass am Ende alles stimmt.Dienstvertrag: bezahlt wird die TätigkeitGeschuldet ist die Tätigkeit, nicht der Erfolg. In Automatisierungsvorhaben trägt diese Form die Aufnahme des Ist-Zustands und den laufenden Betrieb.EDI-Schnittstelle: Bestellungen ohne AbtippenBestellungen, Lieferavis und Rechnungen laufen als Datensatz zwischen Handelskette und Lieferant. Was dafür im Betrieb vorbereitet sein muss und in welcher Reihenfolge.Festpreis oder Tagessatz — was wann trägtDer Preis für ein Ergebnis oder die Vergütung für Arbeitszeit: Welches Modell trägt, hängt davon ab, ob sich der Zielzustand vor dem Start als Zahl aufschreiben lässt.Interim-Management: eine Aufgabe auf Zeit vergebenEin Ablauf muss umgebaut werden, aber im Tagesgeschäft ist niemand frei dafür. Was der Begriff genau meint, wie so ein Auftrag endet und was er hinterlassen muss.Kündigung mitten im Automatisierungsprojekt: was mit dem halben Ablauf geschiehtDer Auftraggeber darf jederzeit aussteigen, zahlt aber den Preis abzüglich des Ersparten. Für einen Betrieb zählt vor allem, wie der halb umgestellte Ablauf am nächsten Morgen weiterläuft.Leistungsbeschreibung für ein AutomatisierungsprojektErst die Aufnahme des heutigen Ablaufs macht den künftigen beschreibbar. Was hineingehört: Belegarten und ihre Wege, Mengen, Ausnahmen und wer einen automatischen Schritt anhalten darf.Mängelhaftung: wenn der automatisierte Ablauf falsch rechnetEin Ablauf ist nicht fehlerhaft, weil er stehen bleibt, sondern weil er von der Beschreibung abweicht. Zur Nachbesserung gehört im Betrieb immer die Frage nach den schon verarbeiteten Belegen.OCR-Belegerkennung: vom Foto zum BuchungsvorschlagDie Texterkennung liefert Zeichen, die Erkennung von Belegen liefert einen Buchungsvorschlag. Erst der zweite Schritt spart der Buchhaltung Arbeit.Prozessautomatisierung – Definition für den BetriebEin Ablauf gilt als automatisiert, wenn ein Auslöser ohne Zwischenschritt eines Menschen zum Ergebnis führt — und nur noch Ausnahmen jemanden erreichen.REST-Schnittstelle: was Betriebe davon habenEin Zugang, über den zwei Programme sofort Daten austauschen: woran Sie erkennen, ob Ihre Software einen hat, welche fünf Fragen an den Anbieter gehören und was der Betrieb davon merkt.Schnittstelle (EDV): warum zwei Programme miteinander reden könnenZwei Programme tauschen nur dann Daten aus, wenn beide Seiten sich vorher auf Format, Richtung und Zuständigkeit geeinigt haben.Systemintegration: Warenwirtschaft, Kasse und Buchhaltung verbindenSolange Bestellungen, Belege und Bestände zwischen Programmen von Hand wandern, kostet jeder Vorgang zweimal Zeit und erzeugt am Ende zwei Wahrheiten.Was ist ein KI-Agent – und wann braucht ihn ein Betrieb?Der Unterschied zu einer gewöhnlichen Automatisierung liegt nicht in der Technik, sondern darin, wer den nächsten Schritt bestimmt. Was das im Betrieb bedeutet.Werkvertrag vs. Arbeitnehmerüberlassung: wo die Grenze verläuftOb ein Vorhaben ein Werkvertrag ist oder eine Überlassung von Personal, entscheidet die gelebte Praxis: Wer verteilt die Aufgaben, wessen Werkzeuge werden benutzt, wem wird berichtet.Werkvertrag: der Vertrag über ein ErgebnisGeschuldet ist ein Ergebnis, bezahlt wird nach der Abnahme. In Automatisierungsvorhaben ist dieses Ergebnis ein Ablauf, der über echte Daten läuft.
Der nächste Schritt ist ein Gespräch
Ein Gespräch, dann ein Angebot mit Abnahmekriterien: Sie wissen vor dem Start, was Sie bekommen.