KI-Automatisierung für Betriebe in München: Belege, Kassen und Zahlen vom Vortag

Warum in München niemand mehr fürs Abtippen zu finden ist

KI-Automatisierung ist für viele Betriebe in München zuerst eine Personalfrage: Die Stelle im Büro, auf der jemand Lieferscheine, Rechnungen und Kassenzettel erfasst, bleibt lange offen, und wer sie annimmt, bleibt selten lange. Die Arbeit landet dann abends beim Inhaber am Küchentisch. Der Rest ergibt sich daraus. Rechnungen kommen als Papier, als PDF und als Foto vom Fahrer; im Umland liefern viele kleine Betriebe, in der Stadt kommen Messewochen dazu, in denen mehr Ware durchgeht und trotzdem niemand mehr Zeit hat. Was nicht am selben Abend erfasst wird, wandert in den Stapel für den Steuerberater – und die Zahlen des Monats stehen erst, wenn der Monat vorbei ist. Entscheiden lässt sich damit nichts mehr, nur noch feststellen.

Was am Morgen auf dem Tisch liegt

Nach der Umstellung liest ein Programm die Belege, statt dass jemand sie abtippt: Positionen, Mengen, Preise, Steuersätze und Lieferant gehen in Ihre Programme, das Bild des Belegs bleibt daran hängen. Was unsicher gelesen wurde, kommt auf eine Prüfliste – es wird nicht still falsch gebucht. Am Morgen sehen Sie die Zahlen vom Vortag: Umsatz, Wareneinsatz, offene Posten, Bestände. In einem Betrieb der Lebensmittelherstellung sind auf diesem Weg 3 579 Positionen von Belegfotos zu einem Verzeichnis mit 24 Lieferanten geworden, jede Position mit dem Belegdokument dahinter. In einem Handelsbetrieb laufen 8 Kassen täglich ohne manuelle Eingabe zusammen, der Abgleich stimmt auf den Cent.

Was die KI-Automatisierung im Betrieb übernimmt

Vier Dinge, mehr nicht: Belege lesen und in Ihre Programme schreiben; denselben Lieferanten in seinen verschiedenen Schreibweisen zu einem Eintrag zusammenführen; Kassen und Bank mit den offenen Rechnungen abgleichen; jeden Morgen die Zahlen des Vortags zusammenstellen. Kasse, Warenwirtschaft und Buchhaltung bleiben, wo sie sind. Nicht übernommen wird alles, was Geld bewegt oder Verantwortung trägt. Freigaben und Zahlungen bleiben bei Ihnen, Zweifelsfälle stehen auf der Prüfliste, und was ein Programm nicht sicher liest, entscheidet ein Mensch. Auch der Steuerberater arbeitet weiter mit denselben Auswertungen – er bekommt sie nur vollständig, statt Belege hinterherzufragen.

Wie die KI-Automatisierung anläuft, ohne dass der Betrieb steht

Zuerst sehen wir uns echte Belege an – einen Stapel aus einer normalen Woche, so wie er anfällt, mit Fotos, Papier und PDF. Daraus entsteht das Angebot: welche Belegarten, welche Felder, welche Programme, was als Fehler gilt und ab wann ein Mensch übernimmt. Trägt sich der Aufwand nicht, sagen wir das, bevor ein Angebot geschrieben wird. Dann folgt der Parallellauf im Alltag: Die gewohnte Erfassung bleibt bestehen, und dieselben Belege gehen zusätzlich durch das System. Wo die beiden Ergebnisse auseinandergehen, wird die Ursache gesucht und nicht die Zahl zurechtgebogen. Erst wenn die Abweichungen erklärt sind, hört das Abtippen auf – für die Prüfliste bleibt jemand aus Ihrem Haus zuständig, aber er entscheidet nur noch, statt zu erfassen.

Abnahme auf Ihren eigenen Belegen

Das Abnahmekriterium ist keine Zusage, sondern ein Vergleich mit Ihrer eigenen Wirklichkeit: Die Buchungen aus dem Parallellauf müssen zu den Belegen passen, die daneben liegen. Was dabei nicht stimmt, wird eingegrenzt, bevor umgestellt wird. Eine Trefferquote nennen wir vorher nicht – sie hängt am Zustand Ihrer Belege, und alles davor wäre geraten. Die Form ist ein Werkvertrag mit festem Preis in Etappen; Umfang und Abnahmekriterien stehen vor dem Start im Angebot, der Zeitrahmen ebenfalls. Kommen später neue Belegarten oder Lieferanten dazu, läuft das über einen Dienstvertrag nach Tagessatz. Ihre Daten bleiben in Ihren Programmen, verarbeitet wird auf Servern in Deutschland und der EU. Zum Auftakt und zur Abnahme kommen wir in Ihren Betrieb in München.

München, Bayern

  • Sitz von Konzernen aus Automobil, Versicherung und Elektrotechnik: BMW, Allianz, Munich Re und Siemens haben ihre Zentralen in der Stadt.
  • Halbleiter- und Elektronik-Cluster im Süden der Stadt und im Umland, unter anderem mit Infineon in Neubiberg.
  • Technische Universität München und Ludwig-Maximilians-Universität – zwei der größten Universitäten Deutschlands, mit dem Forschungscampus in Garching vor den Toren der Stadt.
  • Entwicklungsstandorte internationaler Software- und Cloud-Anbieter, darunter Microsoft, Google und Apple, konzentriert im Stadtgebiet und in den Landkreisen ringsum.
  • Dichte Zulieferer-Landschaft für Automobil- und Luftfahrtindustrie im Großraum – mit entsprechend vielen Mittelständlern, die Software und Automatisierung zukaufen.
  • Hohe Gehälter und ein enger Arbeitsmarkt für Softwareentwickler: offene Senior-Stellen bleiben lange unbesetzt.
  • Messestandort mit Fachmessen für Elektronik, Automation und Bau; die Messe München liegt in Riem am Ostrand der Stadt.
  • Verkehrsknoten: Flughafen München im Erdinger Moos, ICE-Anbindung über den Hauptbahnhof, Autobahnring A99.

Was Auftraggeber uns regelmäßig fragen

Kommen Sie zu uns in den Betrieb nach München?

Zum Auftakt und zur Abnahme ja – am besten dorthin, wo die Belege ankommen und die Kasse steht. Ein eigenes Büro unterhalten wir dort nicht; die laufende Abstimmung geht per Telefon und Bildschirm.

Was bringt KI-Automatisierung einem kleinen Betrieb?

Der Stapel auf dem Schreibtisch verschwindet, und Sie sehen morgens, was gestern war. Nachprüfen lässt sich beides an zwei Stellen: wie viele Belege noch von Hand angefasst werden und ob Kasse und Buchhaltung am Abend zusammenpassen.

Was, wenn ein Beleg falsch gelesen wird?

Dann steht das Feld auf der Prüfliste und nicht in der Buchhaltung. Jeder Wert lässt sich zum Bild des Belegs zurückverfolgen, und ein Fehler, der öfter vorkommt, wird zur Regel, die ihn künftig abfängt.

Vorhaben in München durchsprechen

Projekte laufen über unsere eigenen Arbeitsplätze und Werkzeuge, verständigt wird sich auf Deutsch. Ein Büro in München gibt es nicht – Vor-Ort-Termine dort richten wir ein, wenn Sie es wünschen.