Softwareentwicklung, die vorhandene Programme verbindet statt sie zu ersetzen

Softwareentwicklung heißt in einem Betrieb mit 20 bis 200 Mitarbeitern selten: ein neues System. Meistens fehlt ein Stück zwischen den Programmen, die schon laufen – eine Erfassung, eine Oberfläche, eine Verbindung. Individualsoftware baut hier keine Parallelwelt, sondern schließt genau diese Lücke, prüfbar an Ihren echten Daten.

Ihr Vertragspartner ist eine GmbH mit Sitz in Deutschland, es gilt deutsches Recht, verarbeitet wird auf Servern in Deutschland und der EU, AVV und technische Maßnahmen gehören zum Vertrag. Der Anlass ist fast immer derselbe: Eine Datei ist zur Ablage einer ganzen Abteilung geworden, Zahlen wandern von Hand zwischen Warenwirtschaft, Kasse und Buchhaltung. Eigene Entwickler haben Sie nicht, ein Partner für das ERP sitzt bereits am Tisch. Was wir nicht anfassen: das Innere Ihres ERP – dort ändert der Hersteller oder sein Partner, wir arbeiten davor und dahinter.

Für wen

  • Die wichtigste Datei einer Abteilung ist längst eine Fachanwendung: acht Leute öffnen sie gleichzeitig, und keiner weiß mehr, welche Zeile die gültige ist.
  • Zwischen Warenwirtschaft, Kasse, Lager und Buchhaltung trägt jemand täglich dieselben Felder von Hand hinüber, weil zwei Programme nicht miteinander reden.
  • Lager oder Außendienst haben nichts, was sich in der Halle auf dem Tablet bedienen lässt – erfasst wird auf Papier und abends nachgepflegt.
  • Eine Automatik läuft bereits, aber niemand sieht ihr zu: Was sie falsch macht, fällt erst auf, wenn ein Kunde anruft.
  • Zwei Auswertungen widersprechen sich, weil derselbe Lieferant, dieselbe Mengeneinheit und dieselbe Artikelnummer in jedem Programm anders geschrieben sind.

Was Sie bekommen

Aus der gewachsenen Datei wird eine Fachanwendung

Die Datei, an der eine Abteilung hängt, bekommt Pflichtfelder, Rollen, einen Änderungsverlauf und eine Suche. In einer Produktion wurde so aus einem Ordnerarchiv ein lebendiges Register: 114 Technologiekarten stehen heute im System, jede mit Stand und verantwortlicher Person.

Softwareentwicklung an den Nahtstellen zwischen Ihren Programmen

Wo heute jemand exportiert, umsortiert und wieder importiert, steht danach eine Verbindung: Kasse zu Warenwirtschaft, Portal des Dienstleisters zur Kundenakte, Bestellung zum Lieferschein. Bei einer solchen Anbindung kamen auf 574 Sendungen 55 ohne Zuordnung heraus, 49 davon waren im eigenen System gar nicht auffindbar.

Eine Oberfläche, von der aus der Mitarbeiter die Automatik korrigiert

Läuft im Hintergrund etwas automatisch, braucht es einen Bildschirm, auf dem ein Mensch sieht, was gelaufen ist und was er geradeziehen kann. Ein Wächter über 22 Datenquellen meldete drei davon als veraltet – eine Strecke hatte 89 Stunden geschwiegen, ohne dass eine Fehlermeldung erschien.

Ordnung in den Stammdaten, bevor etwas automatisch läuft

Doppelte Lieferanten, gemischte Mengeneinheiten, Artikelnummern in drei Schreibweisen: Solange das bleibt, rechnet jede Auswertung an der Wirklichkeit vorbei. In einem Einkaufsverzeichnis blieben von 3 079 Zeilen 1 672 Warenpositionen übrig; die Dienstleistungen wurden ausgeblendet, nicht gelöscht.

Was am Ende der Softwareentwicklung bei Ihnen liegt

Datenbank, Dokumentation und Zugänge liegen bei Ihnen. Mit vollständiger Bezahlung gehen die Nutzungsrechte am eigens für Sie erstellten Code auf Sie über. Dazu kommen eine Einweisung und eine kurze Anleitung in der Sprache Ihrer Leute. Betrieben wird auf Servern in Deutschland oder in Ihrem Haus.

Der Weg zum abgenommenen Ergebnis

  1. Wir sehen zu, wie es heute läuft

    Ein Rundgang durch den Vorgang, der die meiste Zeit frisst: Wer tippt was ab, aus welchem Programm in welches, wie oft in der Woche. Trägt eine eigene Anwendung den Aufwand nicht, sagen wir das an dieser Stelle und nicht im Angebot.

  2. Angebot: was das Programm können muss

    Bildschirme, Felder, Rollen, angebundene Programme und die Kriterien, gegen die abgenommen wird – jedes davon eine Aussage über Ihren Betrieb, nicht über Technik. Der Zeitrahmen steht im selben Angebot.

  3. Lieferungen, die Ihre Leute benutzen

    Jede Etappe ist eine bedienbare Fassung, die neben dem bisherigen Weg mitläuft. Ihre Mitarbeiter melden, was hakt; korrigiert wird in der nächsten Etappe. Umgestellt wird erst, wenn beide Wege dieselben Zahlen liefern.

  4. Abnahme, Einweisung, Schlüsselübergabe

    Abgenommen wird gegen die Kriterien aus dem Angebot, danach greift die Gewährleistung auf Mängel. Zur Übergabe gehören Zugänge, Dokumentation und ein Gespräch mit dem, der bei Ihnen für IT zuständig ist.

Abnahme statt Versprechen

Was abgenommen wird, steht vor dem Start im Angebot – nicht danach im Protokoll. Ein abgegrenztes Vorhaben läuft als Werkvertrag zum Festpreis: Etappen, Abnahme gegen die beschriebene Leistung, Gewährleistung auf Mängel. Geliefert wird in Teilen, jeder Teil wird für sich geprüft.

Soll jemand die Anwendung dauerhaft begleiten, weil laufend neue Programme dazukommen, ist das ein Dienstvertrag nach Tagessatz als Rahmen mit Einzelaufträgen. In beiden Formen legen Sie den Umfang fest und nehmen ab; die Arbeit verteilt und verantwortet unsere Projektleitung.

Was Auftraggeber uns regelmäßig fragen

Was kostet Individualsoftware für den Mittelstand?

Das hängt an der Zahl der Bildschirme, der angebundenen Programme und am Zustand Ihrer Daten. Nach dem Rundgang steht im Angebot ein Festpreis je Etappe, jede mit ihrem Abnahmekriterium.

Wir haben schon ein ERP. Warum dann noch etwas Eigenes?

Weil das Eigene das ERP nicht ersetzt, sondern schließt, was es nicht abbildet: die Erfassung in der Halle, den Bildschirm für den Meister, die Verbindung zur Kasse. Mit Ihrem Kassen- oder Warenwirtschaftsanbieter sprechen wir selbst.

Was passiert mit den Daten aus unserer bisherigen Tabelle?

Sie werden übernommen, samt Geschichte. Bei der Übernahme eines Onlineshops in eine Kundenakte waren es 19 686 Bestellungen aus fünf Jahren ohne eine einzige Dublette. Vor der Umstellung vergleichen wir alte und neue Auswertung Zeile für Zeile.

Wer betreut die Anwendung, wenn wir keine eigenen Entwickler haben?

Genau dafür liegen Dokumentation und Zugänge bei Ihnen. Mit vollständiger Bezahlung gehen die Nutzungsrechte am eigens für Sie erstellten Code auf Sie über. Betreuen kann sie danach Ihr IT-Verantwortlicher, Ihr ERP-Partner oder wir im Dienstvertrag.

Der nächste Schritt ist ein Gespräch

Ein Gespräch, dann ein Angebot mit Abnahmekriterien: Sie wissen vor dem Start, was Sie bekommen.